Zukunftswerkstatt „Jütopia“ – eine Stadt denkt gemeinsam weiter
Am 29.11.2025 begann mit der Kritikphase der erste große Schritt in Richtung „Jütopia“. Rund 20 Menschen aus Jüterbog – Bewohner:innen, Engagierte, Projektbeteiligte – kamen zum gemeinsamen Gespräch zusammen. Die Atmosphäre war offen, herzlich und von echtem Interesse geprägt.
Man konnte spüren:
Hier sitzen Menschen, die ihre Stadt lieben und Lust haben, sie aktiv mitzugestalten.

An mehreren Thementischen wurde parallel diskutiert, erzählt, gelacht und zugehört.
Die Teilnehmenden brachten ihre Erfahrungen ein, sprachen ehrlich über Schwierigkeiten und machten sichtbar, wo Jüterbog heute steht – und wo es hakt. Dieser respektvolle Austausch schuf ein Gefühl von Vertrauen und Gemeinschaft, das über den Tag hinauswirkt. Alle Beiträge wurden sorgfältig festgehalten
und bilden nun das Fundament
für die nächsten Schritte.
Aus den Gesprächen kristallisierten sich drei große Themen heraus,
die vielen besonders am Herzen liegen:
Wie kann Jüterbog widerstandsfähiger
gegenüber den Folgen des Klimawandels werden?
Wo und wie können Orte entstehen, an denen Menschen sich begegnen, miteinander reden und Gemeinschaft erleben?
Wie lässt sich Leerstand kreativ, mutig und nachhaltig nutzen,
damit ungenutzte Räume wieder lebendig werden?
Diese Kritikphase hat gezeigt, wie viel Energie und Gestaltungswille in Jüterbog stecken. Sie hat ein starkes Fundament gelegt für die kommenden Phasen – die Utopiephase, in der wir gemeinsam träumen dürfen, und die Verwirklichungsphase, in der aus Ideen echte Projekte werden. Die Teilnehmenden haben deutlich gemacht: Wir wollen Verantwortung übernehmen. Wir wollen unsere Stadt weiterdenken. Und wir wollen das gemeinsam tun.
Zukunftswerkstatt „Jütopia II“
Am 24. Januar fand in Jüterbog die zweite Zukunftswerkstatt „Jütopia – gemeinsam Stadtgestalten“ statt. Die Teilnehmenden waren eingeladen,
groß zu träumen und neue Ideen für die Zukunft der Stadt zu entwickeln.
Beim nächsten Treffen am 21. Februar sollen diese Ideen weitergedacht
und erste Schritte zur Umsetzung geplant werden.
Über 20 Menschen – jung und alt – arbeiteten drei Stunden lang an verschiedenen Thementischen. Unter dem Motto „Alle dürfen mitmachen, es gibt genug Geld, wir denken ohne Grenzen“
konnten alle frei und kreativ Vorschläge einbringen.
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Die drei großen Themen
aus dem ersten Workshop

1. Orte für Begegnung
Wie können neue Treffpunkte entstehen, die das Miteinander stärken?
Und wie können bestehende Orte besser genutzt
oder bekannter gemacht werden?
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2. Neue Ideen für leerstehende Gebäude
Welche kreativen Nutzungen könnten leere Häuser und Räume wiederbeleben?
3. Umgang mit dem Klimawandel
Wie kann Jüterbog widerstandsfähiger, grüner und angenehmer
für die Zukunft werden?
Gesammelte Ideen und Visionen
In der kreativen Phase entstanden viele
bunte Vorschläge:
• Kinderdiscos, Spielorte und Treffpunkte
für junge Menschen
• Offene Räume für Begegnung, Repair-Cafés, Buchclubs, Ausstellungen
• Mitbringpartys, Feste, Konzerte und sogar ein Kino
• Neue Nutzungen für Leerstand: ein 24/7-Dorfkonsum mit Café, Räume für Kultur undCo-Working, Gemeinschaftsgärten oder ein „Summer of Pioneers“
Auch zum Thema Klimaanpassung gab es viele Ideen:
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• Mehr Schatten durch Bäume
• Autofreie Bereiche in der Innenstadt
• Spiel- und Bouleplätze im Grünen
• Wassergräben zur besseren Regen- und Abwasserführung
• Mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum
